OpenAI, Sammelklage!

OpenAI, ein führendes Unternehmen im Bereich der künstlichen Intelligenz, sieht [...]

 von edi  ■  Darum: 2. Juli 2023  ■  Lesezeit: 1,5 Min.
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OpenAI, ein führendes Unternehmen im Bereich der künstlichen Intelligenz, sieht sich mit einer Sammelklage konfrontiert. Die Klage behauptet, dass OpenAI Daten von Individuen ohne deren Zustimmung verwendet und die Urheber dieser Daten dafür entschädigt werden sollten.

Die Klage wurde von einer kalifornischen Anwaltskanzlei eingereicht und behauptet, dass OpenAI die Urheberrechte und die Privatsphäre von Internetnutzern massiv verletzt hat. OpenAI wird vorgeworfen, eine Vielzahl von Daten aus dem Internet, einschließlich Wikipedia-Artikel, Social-Media-Posts, Blogbeiträge und viele andere Texte, zur Schulung von ChatGPT verwendet zu haben, ohne die Urheber dieser Texte zu entschädigen.

Die Klage behauptet, dass OpenAI trotz etablierter Protokolle für den Erwerb und die Nutzung personenbezogener Daten einen anderen Ansatz gewählt hat: Diebstahl. Sie haben systematisch 300 Milliarden Wörter aus dem Internet, Büchern, Artikeln, Websites und Beiträgen genutzt, einschließlich personenbezogener Daten, die ohne Zustimmung erlangt wurden.

Die Anwaltskanzlei argumentiert, dass praktisch jede Person, die in den letzten Jahren etwas im Internet veröffentlicht hat, zur Datenmenge beiträgt, die OpenAI für das Training von ChatGPT verwendet. Sie sehen ein Problem darin, dass OpenAI von diesen Daten profitiert, während es fraglich bleibt, ob normale Nutzer überhaupt einen Anspruch auf Entschädigung für die Nutzung ihrer Daten haben.

Klagen sind in der KI-Welt keine Seltenheit. Nicht nur textbasierte KI, sondern auch Bildgeneratoren sind betroffen. Im Januar wurden die Generatoren Stable Diffusion und Midjourney verklagt, weil sie angeblich Urheberrechte verletzen. Es ging um die Frage, ob die Bilder, die zu Trainingszwecken verwendet wurden, urheberrechtlich geschützt sind.

Darüber hinaus hat ein australischer Bürgermeister OpenAI wegen eines anderen Vorfalls verklagt. ChatGPT hatte fälschlicherweise behauptet, dass der Bürgermeister wegen Bestechung im Gefängnis gewesen sei, was zu einer Verleumdungsklage gegen OpenAI führte.

image:gavel-g07fe19ede_1280 pixabay

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